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Karibik / Pazifik

Weiterfahrt von Cartagena, Isla Rosario, San Blas Inseln, Colon und Durchfahrt durch den Panamakanal.

Bilder von Cartagena, San Blasinseln und Durchfahrt Panamakanal

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Bericht von Dorothea / vom 8.5. - 15.6.2018 auf der ArohaDorea

Wenn ihr diesen Bericht lest, bin ich bereits wieder zurück in der Schweiz am Arbeiten und/oder beim Chriesi pflücken.
Aber momentan bin ich noch hier, auf der gemütlichen AhohaDorea und geniesse das Robinson-Leben zusammen mit Willy.
Anfangs Mai in Cartagena angekommen, empfing mich Willy total fiebrig und mit bösem Husten. Aber bald, d.h. nach etwas Medizin und Zuneigung war das Fieber bald vergessen und der etwas hartnäckigere Husten ist auch am Abklingen. Wie wird man in dieser Hitze krank? Ganz einfach; man drinkt ein kaltes Bier in einem sehr herunter gekühlten Restaurant bis man friert - der Klassiker!

Cartagena giefiel mir übrigens ausserordentlich gut. Es hat einen interessanten historischen alten Teil, mit einer noch intakten Stadtmauer rund herum (wurde bereits im 16. Jh. errichtet gegen die Überfälle von Francis Drake und weiteren Kosaren). Dann auf der Halbinsel wurde eine neue Stadt errichtet mit einer atemberaubenden Skyline. Dazwischen ist der Bootshafen - wir wohnten also an bester Lage, mittendrin und Willy hatte das Glück, diesmal an einem schönen, lebendigen Ort auf mich warten zu „müssen". Hier möchte ich auf jeden Fall wieder einmal hin - eine tolle Kombination von alt-historischem und modern und dazu mit einer sehr netten, hilfsbereiten Bevölkerung, sehr empfehlenswert.

Unsere Segelroute führte uns zuerst auf die Rosario Inseln und von dort gab es eine kleinere Überfahrt (total 27 Stunden auf ziemlich ruhiger See) an die Grenze Kolumbien/Panama, in einen kleinen Ort, der Obaldia heisst. Wir waren vorerst nicht sicher, ob wir dort einklarieren können, denn in all den Bloggs liest man so einiges über diese Gegend - berühmt-berüchtigt für Drogenschmuggel und man könne nur aus-, aber nicht einklarieren usw. Auch soll das Ankern infolge starkem Schwell eher gefährlich sein. Wir hatten Glück, das Einklarieren verlief wie am Schnürchen. Die Polizei war sehr höflich zu uns. Wir redeten mit ihnen über die bevorstehende Fussball WM und ihr Team, welches zum ersten Mal daran teilnimmt und so sahen sie schliesslich davon ab, unser Boot durchsuchen zu kommen. Auch die Hafen-, und Zollbehörden waren nett zu uns und machten Witze darüber, wieviele Stempel sie jeweils machen müssen (glaube es waren etwa 18 Stempel!?). Sogar die Nacht überlebten wir bestens, ohne grossen Schwell und unser Anker hielt tiptop.
Von hier aus begann eine schöne Zeit mit traumhaften Ankerplätzen, einer schöner als der andere! Ab und zu ankerten wir vor einem Kuna Dorf und die Kuna-Indianer kamen mit ihren einfachen Ruderbooten (aus einem Stamm geschnitzt) zu uns ans Boot heran und hielten allerlei Sachen feil wie z.B; feine Mangos, Papayas, Ananas, Bananen, oder Fisch oder Poulet oder z.T. ihre handgemachten Molas/Handarbeiten etc. Meistens fuhren wir mit unserem Dingi später noch ins Dorf, wo wir u.a. mitbekamen, wie traditionel, einfach und ärmlich die Eingeborenen dort noch leben. Sie wohnen in einfachen Hütten, mit Lehmboden und Dächer aus Bananenblättern. Die Kinder sind fröhlich und neugierig, die Männer sehr hilfsbereit und die Frauen total zurückhaltend und scheu. Diese armen Frauen tragen stets ihre farbenfreudige Mola-Tracht, die sicherlich sehr warm gibt und selbst ihre Beine müssen sie dabei einbinden. Dass sie das aushalten, bei dieser Hitze? Einkaufen konnten wir in diesen Dörfern nur seeehr beschränkt. Frische Eier oder mal ein Huhn, ansonsten haben sie viel in Büchsen. Das Abfallproblem ist hier leider noch nicht gelöst und es sieht an manchen Orten auch dementsprechend aus mit all diesen herumliegenden leeren Büchsen, Styropor oder Plastik.
Es gibt 365 Inseln in der San Blas-Gegend und nur wenige davon sind bevölkert, daher waren auch viele unserer Ankerplätze direkt vor einer kleinen Robinson-Insel - einfach mit ein paar Palmen und weissem feinen Sand darauf. Und um all diese Inseln herum gibts unzählige Reefs. Gottseidank hat die ArohaDorea ein Schwert und Ruder, die man bis zu 60 cm hoch heben kann (die meisten Segelboote haben einen fixten Tiefgang von 1,5 bis 2,5 Metern). Daher waren nur ganz wenige Segelboote in dieser Gegend anzutreffen. Und trotzdem, auch bei 60 cm Tiefgang muss man aufpassen wie ein Häftlimacher. Aber Willy umschiffte diese Tücken jeweils mit Bravour (er hat all die Tiefen auf seinen Karten und auf dem Plotter eingezeichnet) und wenns ab und zu sehr bränzlig wurde, überwachte ich vorne vom Bug aus. Wir sahen immer mal wieder die Mastresten eines gesunkenen Bootes.
Hier war für uns Baden, Schnorcheln und Dolce-far-niente angesagt. Segeln konnten wir diesmal nicht viel, da es praktisch keinen oder nur sehr wenig Wind gab. Ist für mich überhaupt kein Problem, im Gegenteil!! Jedoch, auch wenn die See oft ziemlich glatt war, so kamen doch die Wellen-Ausläufer vom Atlantik bis hieher und das Boot schauckelte ab und zu recht. Für mich sah es immer so aus, wie das tiefe Ein- und Ausatmen eines gigantischen Riesen.

In Colon legen wir nach drei Wochen ankern erstmals wieder in einer schönen Marina an, der Shelter Bay Marina. Direkt neben der Einfahrt zum Kanal und vor einem gewaltigen Dschungel. In diesem Gebiet hatten die Amis bis vor 20 Jahren ihre Militärbase um hier ihre Dschungelkämpfe (für Vietnam etc.) zu trainieren. Ich ging einmal dem Geschrei der Brüllaffen nach, etwas tiefer in den Dschungel rein und entdeckte alte Bunkeranlagen, eine verlassene Kirche, überwucherte Gefängniszellen etc. Natürlich wagte ich mich nur soweit hinein, da ich einem Deutschen und einem Amerikaner (zwei Segler die wir kannten) folgen konnte. Die Marina ist sehr schön, ruhig, ausser dem Geschrei der Brüllaffen ab und zu und mit einem feinen Restaurant und besten Angeboten, um die Boote auf Vordermann bringen zu können. Willy war begeistert von den guten Fachkenntnissen des Mechanikers Caleb, einem sehr netten Mann aus Seattle/USA, der nicht aufgab, bis Willys Wassermacher geflickt war. Es gibt sehr viele Amerikaner in dieser Marina, einige leben schon seit 5 Jahren dort. An einem Abend nahmen wir an einem Potluck-diner/BBQ teil - das heisst, man trägt etwas zum Buffet bei und das Fleisch/Fisch bringt und grilliert man selbst. An diesem Abend lernen wir viele verschiedene „Yachties" kennen, aus verschiedenen Ländern und mit spannenden Erzählungen und Lebensgeschichten.
Zum Einkaufen muss man in die Stadt Colon und die Marina offeriert zweimal täglich einen Shuttlebus. Die Fahrt dauere meistens plus/minus eine Stunde, da man entweder die Fähre nehmen, oder über die Schleusen fahren muss.

Da sich in der Karibik/Kolumbien am Unterboden des Schiffs viele Muscheln angesetzt haben und Willy vor allem für Galapagos das alles entfernt haben muss, lässt er sein Boot in dieser Marina herausnehmen und putzen. Daher bleiben wir insgesamt neun Tage in Shelter Bay, bevor das nächste Abenteuer - die Kanaldurchfahrt - auf uns wartet. Ein wirklich spezielles Unterfangen, welches auch Zeit für Vorbereitungen benötigt. Man meldet sich an, dass man in den nächsten Tagen einen sog. "transit" wünscht. Dann kommt ein Mann namens José vorbei, um das Schiff genau auszumessen (die allg. Bootsdaten reichen nicht!) und von ihm kriegt man eine Durchfahrtsnummer. Er prüft auch, ob das Boot sowie der Captain fit für eine Durchfahrt sind, erteilt Tipps und gibt Erklärungen und eröffnet uns, dass wir zusätzlich 3 Lineholders benötigen würden (und wir dachten wir bräuchten nur zwei?!). Dann, einige Tage später kommt unser Agent, Roy Bravo, der Willy auch mit den Ausfahrtspapieren und dem Ausklarieren hilft, zu uns. Er vermietet uns 4 grosse Leinen, die wir in den Schleusen benötigen und organisiert die drei besagten Lineholders (meist panamaische Studenten, die etwas verdienen möchten oder müssen). Tönt gut und recht aber, jetzt kommts - diese Lineholders wohnen bei uns im Boot und müssen dreimal warm verpflegt werden, dazu kommt ja dann noch je ein Lotse, also insgesamt 6 Personen. Das macht mich zuerst etwas hässig, denn wir hörten, dass ein warmes Abendessen und der Rest als Snacks/Sandwiches etc. genüge. Ich frage, ob das auch erwartet würde, wenn z.B. der Captain alleine, also keine Frau an Bord wäre?! Nun, ich beruhige mich bald wieder und überlege, wie ich das Problem am besten lösen lösen kann, ohne dass ich während der ganzen Durchfahrt toujours in der kleinen Küche stehen muss. Ich bereitete also am Morgen vor der Abfahrt (diese war für uns um 15 Uhr) zwei Mahlzeiten vor. Die eine war ein Eintopfgericht in einer speziellen Dampfpfanne (Kartoffeln, Bohnen, Rüebli und Chabis), die in einer Styroporform, bis um 22 Uhr, als wir unseren Ankerplatz am Gatunsee erreichten, weiter garte und heiss blieb. Dazu hab ich eine Menge Pouletbrüstli vorgebraten. Das zweite war einen Pasta-Zucchini-Käse-Schinken-Auflauf. Da musste ich nur noch 1/2 Std. vorher den Guss dazu geben und ab in den Ofen. Und zum Zmorge um 7 Uhr am Gatunsee erwarteten die Herren selbstverständlich Speck und Ei, Brot, Toast, Früchte, Kaffee und Tee.
Nun, die 3 Lineholders, die ihre Aufgabe hervorragend meisterten, sehr nett und dankbar waren und mich vor allem in den ersten Schleusen, wo es stark regnete, sehr entlasteten und auch sonst beim Anlegen/Ankern mir halfen oder nett anwiesen, haben das viele und warme Essen mehr als verdient. Aber die beiden Lotsen, da kam ich mir wirklich vor wie ihr Dienstmädchen. Der erste, der Larry, stieg gut eine Stunde vor den ersten Schleusen bei uns zu und praktisch das erste was er sagte war; ich möchte jetzt essen, um 22 Uhr ist es mir zu spät, dann möchte ich direkt nachhause. Und der zweite Lotse, der Guillermo, welcher am folgenden Morgen um 07.45 h am Ankerplatz bei uns zustieg, wollte natürlich auch noch ein "cooked breakfast". Diese Lotsen benehmen sich wie kleine Könige. Aber Willy und ich nahmens gelassen und genossen die Durchfahrt trotzdem in vollen Zügen. Vor allem die Fahrt auf dem Gatunsee und die letzten 3 Schleusen - hier musste ich die Steuerbordseite-Leine am Bug bedienen - waren richtiger Genuss. Zusammen mit einem so grossen Tanker alleine in die Schleusen einzufahren - einfach unvergesslich! Willy wird gelobt für seine präzisen Steuermanöver und mir für das gute europäische Essen/Chrüsimüsi gedankt. Selbst das Wetter an diesem Tag war optimal. Psychisch wie physisch war diese Durchfahrt recht anstrengend für uns beide und in unserer neuen Marina „La Playita" in Panama City, am Südpazifik, feiern wir müde aber überglücklich das gute Gelingen.
Diese schlussendlich schönen sechs Wochen an Bord der ArohaDorea waren für mich auch hie und da eine Herausforderung. Vor allem das feucht-heisse Klima setzte mir zu und raubte mir oft sämtliche Energie. Anfänglich hatte ich auch wieder Mühe mit dem beschränkten Platz an Bord und wie eine Phobie überkommt es mich ein/zweimal, dass ich augenblicklich losmarschieren sollte, aber nicht kann!! Auch die Herausforderung, während drei Wochen mit 300 Litern Wasser zu haushalten und die Logistik mit den Nahrungsmitteln, dem wenigen Kühlstauraum und dem schnellen Verderben der Waren etc., das alles war interessant und schliesslich erfüllend. Dank Willy und seiner ArohaDorea konnte ich die tolle San Blas Inselwelt und die unvergessliche Durchfahrt durch den Panamakanal miterleben. Es war wunderschön - muchissimas gracias al Capitano Willy!

Vermerk von Willy;
Dorothea ich danke für den ausführlichen, interessanten Bericht. Dankeschön für die schönen sechs Wochen, wo wir zusammen das Robinsonleben geniessen konnten.

Meine Reise geht weiter nach Galapagos und nach ca. 10 Tagen Aufenthalt erwartet mich die lange Fahrt zu den
Marquesas ca. 3'000 Seemeilen, 5'500 Km.

Von den Marquesas Richtung Tahiti/Bora-Bora und bis nach Neuseeland, würde ich mich sehr über Mitsegler auf der ArohaDorea freuen.


Törnplan: (ungefähre Angaben)
Panama-Galapagos, 900SM (bis Mitte Juli)
Galapagos-Marquesas, 3'000SM (Mitte August bis Ende August)
Marquesas-Tahiti, 770SM (Mitte September)
Tahiti-Bora-Bora, 140SM (Ende September)
Bora-Bora-Rarotonga, 540SM (Anfang Oktober)
Rarotonga-Niue, 600SM (Mitte Oktober)
Niue-Tonga (Tongatapu), 330SM (Ende Oktober)
Tonga (Tongatapu)-Neuseeland, 1'000SM (Ende Oktober bis Mitte November)

Herzliche Grüsse
Willy

 

 

Karibik

3. bis 15. April, gelungene Fahrt mit Martin

Bilder von Bonaire, Curaçao, Santa Marta bis Cartagena

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Weiterfahrt nach Curaçao, Santa Marta und Cartagena, Kolumbien, ca. 500 Seemeilen
Nach dem Ausklarieren in Bonaire steuerten wir, Martin der Mitsegler und ich, um die flache Insel Klein-Bonaire und setzten Kurs Richtung Curaçao. Nach 40 Seemeilen mit ruhiger See und schwachem Wind erreichten wir am Nachmittag die wunderschöne Bucht Spanish Water. Tage zuvor reservierte ich in einer „Marina“ einen Platz, erhielt aber keine Antwort. Wir steuerten also auf diese Marina zu und bemerkten, dass dies eigentlich gar keine Marina war. Ein Durcheinander mit Booten, kreuz und quer lagen sie da und kein Mensch war zu sehen. Wir suchten einen Ankerplatz, der Anker hielt sofort – ich genoss das kühle Anker-Bier, Martin begnügte sich mit Mineralwasser – würde mir wohl auch gut tun! Wir blieben auf dem Schiff, kochten am Abend und genossen die Ruhe in der geschützten Bucht. Am nächsten Tag, machten wir das Dingi klar, fuhren mit Motor zur Dingi-Anlegestelle. In all den Internet-Foren wird geschrieben, dass es immer wieder vorkommt, dass ein Dingi (Beiboot) oder der Motor geklaut würde. Wir legen daher Dingi mit Motor immer abgeschlossen an unsere Kette.

Per Bus fuhren wir in die Stadt, denn unsere Pflicht war, in Curaçao wieder einklarieren zu müssen. Nach langem Suchen fanden wir den Zoll mit Immigration im selben Raum. Normalerweise muss ich drei bis vier Formulare ausfüllen, dies an verschiedenen Orten, manchmal die Crewliste dreifach, aber hier musste ich nur das vom Offizier ausgefüllte Formular mit Datum unterschreiben. Das war schon alles und gekostet hat es auch nichts, „muchas gracias“. Die Amtssprache in Curaçao ist holländisch und die einheimische Sprache heisst Pepemiento, aber sie sprechen auch spanisch dort.

Nach der Rückkehr mit dem Bus, genossen wir in der „Pirates Nest Curaçao“ ein saftiges argentinisches Filet und tranken guten chilenischen Wein dazu. Nach dem genussvollen Abend fuhren wir mit dem Dingi zu unserer verlassenen ArohaDorea zurück. Beim Festbinden bemerkten wir, dass jemand die Rinden einer Melone in unserem Beiboot deponierte. Anderntags putzte Martin unser „Früchteboot“ – dankeschön!

Nach dem Ausklarieren ging es nach drei Tagen weiter nach Santa Marta (Kolumbien). Wir hatten auf den fast 400 Seemeilen flotte Fahrt und erreichten in drei Tagen das Kap, wo es so richtig los ging, 30 Knoten Wind und zwei bis drei Meter Wellen. Mit dem Grosssegel und drei Reffs erreichten wir die Marina, wo wir auf Anhieb einen Platz bekamen. Die Leute hier sind gut organisiert und hilfsbereit. Man bekommt Wasser und elektrischen Anschluss, WC mit Duschen, wo man mit Fingerprint Einlass erhält. Das Ein- und Ausklarieren war hier eher kompliziert und eher teuer!

In Bonaire teilte mir Walter Mäder (der auf seiner Papillon mit einem Ehepaar zusammen unterwegs ist) mit, dass er nach Santa Marta segeln würde und da war er auch! Walter Mäder, wohnhaft in Ennetbaden, pensionierter Pfarrer, ist Mitglied im CCS, Regionalgruppe Aargau. Er hatte schon mehrere Male von seinen Abenteuer Segelreisen mit zweimaliger Weltumseglung Vorträge abgehalten. Nach herzlicher Begrüssung und dem Austausch unserer Pläne, gingen wir in die Stadt Santa Marta. In der Altstadt, wo sich die kleinen Restaurants befinden, pulsiert am Abend das Leben. Viele Musiker und Künstler präsentieren ihr Können zum Besten. Besonders gefiel mir eine Band, mit alles Knaben im Alter zwischen 10 und 12 Jahren, die mit Gesang und ihren speziellen Instrumenten einen perfekten Sound produzierten. Eines Abends hatte ich Mühe, meine grosse, zur Hälfte verspeiste Pizza zu verzehren. Da liebäugelte einer der Knaben damit, den Rest der Pizza zu erhalten. Ich willigte ein und im Nu war sie weggeputzt! Jeden Abend zog es uns in diese Strasse, die Stimmung war immer super. An einem anderen Abend entdeckte ich ein griechisches Restaurant Namens OUZO, eine Art Heimweh überfiel mich, wir bekamen einen Tisch und bestellten gleich den ersten OUZO mit Eis – herrlich dieses Getränk! Da kam mir wieder der Spruch für die Daheimgebliebenen in den Sinn: Was machst DU so – ich trinke OUZO! Als typisches Hauptgericht gab es Poulet mit Bratkartoffeln und Gemüse, im Ofen gegart, Mmm. Wir hatten lustige Unterhaltung mit dem Schweizer Nachbartisch, Eltern mit einer netten – ich könnte auch schreiben „hübschen“ Tochter, welche in Kolumbien für das IKRK arbeitete. Ich erinnere mich nur noch an eine Szene, als der Vater dieser „hübschen“ Tochter den Zucker, anstatt in den Kaffee, in den OUZO warf.

In der Nähe von Santa Marta befindet sich der bekannte Nationalpark Tayrona. Mit dem Bus fuhren wir in diesen Park. Zu Fuss erreichten wir nach ca. 1 1/2 Stunden die berühmte Piscine-Bucht. Der Weg war infolge Hitze ziemlich anstrengend, immer wieder ging es hinauf und wieder hinunter. Die Vegetation ist sehr tropisch und üppig mit all den verschiedenen Palmen und den riesigen Bäumen.

Nach sechs Tagen legten wir ab, um nach Cartagena zu gelangen. Auch Walter Mäder mit Crew verliess Santa Marta in Richtung Cartagena. Auf der Fahrt erblickten wir die in den Wellen tanzende Papillon von Walter (siehe Foto). Wieder hatten wir ein Kap zu umrunden, wo der Fluss ins Meer mündet, welches das Wasser dort braun färbte, Mit dem dritten Reff im Grosssegel hatten wir rauschende Fahrt und in der Nacht gegen Morgen, schlief der Wind komplett ein. Schliesslich erreichten wir Cartagena. Da es im Club Nautico keinen Platz gab, ankerten wir vor der Marina. Auch die Papillon lag in der Bucht vor Anker. Da es Sonntag war, konnten wir erst am folgenden Tag einklarieren und auch bezahlen. Unweit von Club Nautico befindet sich die Marina de Pesca. Hier fragte ich um eine Bleibe und prompt bekam ich einen Platz für einen Monat zugewiesen. Sofort machten wir das Boot klar, um in der Marina anzulegen. Am gleichen Tag machte Martin Bekanntschaft mit einem Amerikanischen Ehepaar, welches am nächsten Morgen zur Insel San Andres segeln wollte. Da Martin noch ca. 350 Seemeilen fehlten, um das Soll der 1000 Seemeilen zu erreichen, war es ein Segen für Ihn. Die Amerikaner willigten ein und weg war Martin, mein junger Segelgefährrte. Und ich war glücklich, schliesslich einen Platz in der Marina gefunden zu haben. Kleinere Wartungsarbeiten sind zu erledigen, ein Supermercado ist in der Nähe, die Stadt ist wunderschön.

Nun ist Spanisch lernen angesagt. Gestern war ich zum ersten Mal für zwei Stunden bei meiner Privatlehrerin und es kam mir richtig spanisch vor! Mein Kopf rauchte! Samstag und Sonntag ist schulfrei, Ferien gibt es keine und schwänzen ist verboten!

Am 8. Mai kommt Dorothea auf meine ArohaDorea. Zusammen werden wir noch ein paar Tage in Cartagena bleiben. Unser gemeinsames Ziel ist es, via San Blass Inseln (mit den Kuno Indianern), nach Colon zu segeln und durch den Panama Kanal auf die Pazifische Seite nach Panama City zu gelangen. Bis dorthin ist es noch weit, aber ich freue mich auf den Besuch!

Herzlich, Willy

 

 

 

Karibik

21. bis 25. März von Grenada nach Bonaire

Bilder von Grenada bis Bonaire


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400 Seemeilen von Grenada bis Bonaire

Respekt vor der langen Fahrt, Einhand, keine Köchin die mir zublinzelt, ohne Navigator, der in die falsche Bucht leitet, keiner der mir Witze erzählt – vier bis fünf Tage/Nächte – nur ich und die ArohaDorea!

Mittwoch, 21. März, legte ich in der Marina Le Phare Bleu um 11.00 Uhr ab. Ich berechnete die Ankunftszeit in Bonaire, deshalb sollte ich abends um 18.00 Uhr ablegen. Zuerst ankerte ich noch in der Martins Bucht vor Saint George‘s. Schwarze Wolken türmten sich über St. George‘s auf, der Wind frischte auf, kurzentschlossen setzte ich das Grosssegel, hob den Anker und nahm Kurs Richtung Bonaire. Ich hatte Glück die Front erwischte mich nur noch am Rand, als Belohnung gab es einen farbenprächtigen Regenbogen. Bei der Marina-Reservation in Bonaire fragte mich der Dock-Master, wann meine Ankunftszeit sei? Ich errechnete, am Sonntag, 25.März, 14.00 Uhr sollte ich in der Marina einlaufen! „ETA“ alles Theorie! Auf der Fahrt bemerkte ich schon bald, dass ich bestenfalls den Tag erwische!
Die erste Nacht kam ich flott voran. Unweit der Küste hatte ich auf dem AIS fünf Fischerboote, welche in der Zwei-Zonen Meile immer um mein Boot kreisten – mein AIS warnte mich andauernd. Die zweite Nacht war flau, ich kam kaum voran. Dazu gab es Nebel und die Sicht war schlecht, musste mich konzentrieren – an Schlaf war kaum zu denken. „Mein“ Koch verwöhnte mich mit einem saftigen Schweinesteak, dazu gab es Brat-Kartoffeln, die ich tags zuvor schwellte.
Am dritten Tag, trocknete ich am Morgen all die vom Nebel nass gewordenen Polster, Kissen und sonstige komfortable Unterlagen – mein Rücken war vom Liegen steif.
Nachdem ich in der Nacht die Insel „Islas Los Roques“ im Norden passierte, nahm ich Kurs zur Insel Aves De Barlovento und steuerte Südwestlich die Isla Larga an, um 11.15 Uhr fiel der Anker in zwei Meter Tiefe. Der Anblick war umwerfend, türkisblaues Wasser, weisser Sand am Strand und mit Palmen bestückt. Kaum angekommen, kam die Guardacostas und fragte mich nach dem Bootsnamen. Sie gaben mir zu verstehen, dass sie zurückkommen. Gesagt getan, ich wollte nach dem Bad im herrlich klaren Wasser meinen Ankertrunk genehmigen und etwas essen – wie versprochen kamen sie zurück. Zu Dritt „enterten“ sie meine ArohaDorea, der Chef in Uniform, der all meine Daten vom Schiff aufnahm. Anschliessend untersuchte der Chef all meine Schubladen und Schränke. Zuletzt gab er mir zu verstehen, dass ich 50.00 US Dollar zu bezahlen habe. Mit dieser Forderung war ich nicht einverstanden und handelte den Betrag auf 30.00 Dollar herunter. Nach dem Deal spendete ich noch jedem ein Bier. Sie verliessen das Boot und ich dachte das war es dann. Als ich am Abend am Kochen war, kreuzten sie wieder auf und wollten einen Tausch aushandeln, ein Poulet gegen die Rumflasche, die er beim Kontrollieren entdeckte. Nach langem hin und her gab ich ihnen nochmals vier Bier und eine kleine Flasche Ouso aus Griechenland. (Die Insel Larga gehört zu Venezuela, die Leute sind arm und wegen der Regierung frustriert. Man muss vorsichtig sein in solchen Situationen – es war mir eine kleine Lektion – man weiss nie wie es endet – ich hatte Glück). Übrigens eine Quittung oder Einreisepapiere bekam ich keine! Anderntags hatte ich eine lockere Fahrt mit Wind im Nacken. Ich erreichte Bonaire und lief um 14.30 Uhr in der Harbour Village Marina ein. Auf Kanal 17 meldete ich mich an, Antwort kam keine. Zum Glück reservierte ich einen Platz übers Internet, Platz Nr. 46 Steg B. Nach mehrmaligem kreisen in der Marina, half mir ein Holänder mit den Leinen beim Anlegen.
Das war meine erste längere Solofahrt; der Halbmond und die Sterne begleiteten mich auf dem Weg nach Bonaire.

Mein nächstes Ziel ist Curaçao

Liebe Grüsse, Willy



Karibik

19. Februar bis 08. März von Barbados bis Grenada

Bilder von Barbados bis Grenada

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Am 15. Februar reiste „endlich“ meine Frau Dorothea mit Condor-Flug nach Barbados an. Nach zweit Tagen wollten wir wie abgemacht Barbados im inneren Hafen um 11.00 Uhr verlassen – leider wurde die Brücke erst am Abend geöffnet, deshalb ankerten wir vor Barbados in der Carlisle Bay und verbrachten die Nacht nach schönstem Sonnenuntergang. Trotzdem das Wetter nicht zum Besten stand, legten wir am nächsten Morgen ab in Richtung St. Lucia, Marina Roddney Bay. Nach halber Fahrt legte der Wind sowie Wellen zu – Dorothea gefiel das gar nicht. Nach dem südlichen Kap von San Lucia beruhigte sich die See. Um nicht zu früh anzukommen, bummelten wir mit wenig Segelfläche. Kaum zu glauben, plötzlich blies der Wind nun von Norden und dazu kamen kurze, steile Wellen. Eine Front nach der anderen quälten uns. Unter Maschine kamen wir mit über 30 Knoten Wind kaum voran. Letztendlich erreichten wir das Ziel und ankerten vor dem Eingang der Marina. Am nächsten Tag erkundete ich mich mit dem Dingi nach einem Platz in der Marina. Wir blieben vier Tage und genossen den Ort im sicheren, ruhigen Hafen. Das bestellte neue Dingi war auch da. Es ist etwas grösser, ist aber wasserdicht und hat einen harten Alu Boden. Wie man auf einem Bild sieht, kann ich es am Heck hochziehen, ist sehr praktisch und Diebe können, das an Ketten gelegte Dingi nicht klauen!

Unser nächster Halt war in der wunderschönen Marigot Bay, wo der Film Dr. Doolittle und andere gedreht wurden. Während der Nacht machten sich Feldermäuse an unsere fein riechenden Papayas und Mangos und hinterliessen eine kleinere Schweinerei!
Am Tag darauf, ankerten wir vor Soufriere, wo sich die berühmten spitzigen Pitons erheben.
Da wir von der St. Vincent Insel viel Schlechtes hörten, betreffend Diebstahl und Attacken, segelten wir in 50 Meilen direkt zur Insel Beguia und ankerten in der Admirality Bay. Die Admirality Bay ist geschützt von den Winden und der Ort ist malerisch, mit all den farbigen kleinen Läden und den feinen Restaurants, wir blieben zwei Tage.

Gespannt waren wir nach 11 Meilen Fahrt um vor der Insel Mustique in der Britannia Bay anzulegen. Wir erhielten eine Ankerboje, wo wir zwei Tage das „Dolce far niente“ genossen. Leider war die bekannte Basil‘s Bar wegen Renovation geschlossen. Wir unternahmen eine kleine Wanderung und bestaunten die modernen und stilvollen Häuser der berühmten Leute, der Rolling Stones, Brian Adams, David Bowie und viele mehr. Hier trafen wir ein Schweizer Segler-Ehepaar zum dritten Mal. Die Anlegestelle für die Dingis ist überhaupt nicht geschützt, die Wellen preschen hinein und man muss sich konzentrieren beim An- und Ablegen und einsteigen ist Glücksache.
Schlechte und schöne Erfahrungen: Als das Schweizer Ehepaar zurück zum Dingisteg kam, lag ihr Dingi umgekehrt im Wasser, die Ruder waren weg, zum Glück sahen sie, wie fremde Segler mit den Ruder davonlaufen wollten. Nach den Bemühungen, das Gestohlene wieder zurück zu erobern, wurden die Ruder von den „Dieben“ einfach ins Wasser geworfen – beschämend! Der Motor lief natürlich auch nicht mehr. Sie bekamen gottseidank Hilfe von den Eingeborenen. Diese arbeiteten, zerlegten und reinigten den Motor vom Salzwasser bis in die frühen Morgenstunden. Bei der Frage nach dem Preis, antworteten sie, geben sie uns einfach etwas – das ist die Kehrseite!

Am Freitag, 2. März legten wir um 10.00 Uhr ab, um die Tobago Cays zu besuchen, welche berühmt sind wegen den Schildkröten und dem türkisblauen Wasser. Die schwarzen Wolken gefielen uns gar nicht. Kurz vor den Cays schüttete es wie aus Kübeln. Da wir wegen dem Riff und den Untiefen aufpassen mussten, verlangsamte ich die Fahrt infolge schlechter Sicht. Nach 20 Minuten war der Spuk vorbei. Beim Anlegen an die Boje half uns ein Parkwächter, danach genossen wir unser Ankerbier. Mit dem Dingi erkundeten wir das Riff und sahen auch diverse Schildkröten. Nach dem schönen Sonnenuntergang kochte Dorothea Spaghetti. Der Rotwein und ein Schluck „Mount Gay Rum Est. 1703 von Barbados“, machte uns schläfrig – wir genossen die ruhige Nacht.

Auf der nächsten Insel Union, mussten wir ausklarieren. In Clifton Bay lagen wir an einer Boje. Das Helfen kostete etwas und die Boje war extra noch 45.00 EC. (EC bedeutet Ost Karibische Dollar). Von Antiqua im Norden bis Grenada im Süden gilt die selbe Währung. In dem kleinen Dörfchen Clifton kauften wir Früchte und dazu entdeckten wir einen kleinen Gourmetladen, wo wir uns mit Salami, geräuchter Schinken und Baguettes eindeckten.
Andernstags nach kurzer Fahrt, klarierten wir auf der Insel Carriacou ein, welche zu Granada gehört.

12. Etappe, Montag 5. März verliessen wir die Tyrell Bucht. Unser Ziel war St. Georges auf Grenada. Auf dieser Fahrt regnete es immer wieder. Nach 26 Seemeilen machten wir in der Marina St. Georges fest. Der Marinero half uns, mit der Bemerkung, dass man eigentlich reservieren muss – wir hatten Glück. Kaum angelegt, kam der Regen zurück, es dauerte etwa zwei Stunden, wir mussten uns nach unten begeben, denn es schüttete richtig heftig - ein richtiger Tropenregen während über zwei Stunden. Das Essen im Marina Restaurant war sehr fein und bezahlbar dazu!
Nach zweitägiger Erholung planten wir in der Hog Island Bay zu ankern. Nach ca. 8 Meilen Fahrt, kreuzte ich vorsichtig zwischen den Riffs hindurch, plötzlich bekam ich vom Navigator die Meldung, sein Name ist Willy, dass wir in der falschen Bucht sind!
"Bartolomeu Dias in 1488 und danach viele Segler, wollten in der Table Bay ankern, kamen aber eben in der „false Bay“ an, welche sich in Südafrika am Kap befindet.
Meine „false Bay“ hiess Woburn!

Am nächsten Morgen unserer letzten Fahrt, hievten wir das Dingi auf das Vordeck und montierten die Gangway am Heck. Oh Schreck oh Schreck, der Anker war ausgebrochen wir befanden uns etwa 100 Meter hinten. Wir ankerten von Neuem – wäre das in der Nacht passiert!!??
Unser Endziel war die Marina „Le Phare Bleu“. Die Marina und Boutique Hotel gehören dem Schweizer Ehepaar JANA CANIGA und DIETER BURKHALTER. Wir sind hier gut aufgehoben. Leider ist Dorothea wieder in der Schweiz zurück – und ich bin immer noch da!

Liebe Dorothea ich danke dir für die drei schönen, aufregenden und manchmal auch harten Zeiten – Du warst mir eine gute Matrosin, Köchin, Ankerlady, Sundowner-Lady – jetzt muss ich aufhören – mir fehlen die Worte……

Meine Planung war, dass ich nach Trinidad segle um den Wassermacher wieder in Gang zu bringen. Leider las ich mehrere Berichte, dass in diesem Gebiet Attacken von Piraten stattfanden.

Neues Ziel:
Am Mittwoch, 21. März lege ich auf Grenada ab um in ca. drei bis vier Tagen in Bonaire anzukommen. Ich hoffe, dass mich der Wettergot Poseidon beschützt!
Liebe Grüsse
Willy